5 Tipps für die Fotoreise nach Asien

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Nass-kaltes Wetter, wenig Tageslicht und ungemütliche Temperaturen – für viele Deutsche gute Gründe für eine Fernreise im Winter. Ganz oben auf der Liste der Wunschdestinationen steht Südostasien. Fremde Kulturen, Strände und leckeres Essen locken Touristen. Vor Ort werden Erlebnisse mit der Kamera festgehalten, um zurück in Deutschland noch lange von der Traumreise zu zehren. Mit den Tipps von Fotoexperte Robert Geipel gelingen die Urlaubsbilder ganz sicher.

Tipp 1: Kamerazubehör für die Fernreise

China, Japan, Singapur, Indonesien, Sri Lanka, Malaysia – die Länder Asiens bieten zahllose Motive, die es wert sind, mit einer guten Kamera festgehalten zu werden. Neben Objektiven, Speicherkarten und Sicherungsmedien für die Spiegelreflexkamera darf auch die kompakte Variante nicht fehlen. Sie bietet bei geringerem Gewicht eine relativ hohe Bildqualität und ist eine Alternative für Gebiete mit hoher Luftfeuchtigkeit: Denn beim Wechsel von starker Schwüle in klimatisierte Räume kann die Kameralinse beschlagen. „Wer dennoch nicht auf seine hochwertige Ausrüstung verzichten möchte, sollte die Linse mit einem weichen Tuch vom Tauwasser befreien und warten, bis sich die Kamera an die Temperatur gewöhnt hat“, rät Robert Geipel.

Tipp 2: Kreative Aufnahmen in der Großstadt

In Asien befinden sich die größten Metropolen der Welt. Hier treffen Geschichte und Tradition auf modernes Leben. Antike Tempel finden sich in unmittelbarer Nachbarschaft von futuristischen Wolkenkratzern, wie etwa in Schanghai oder Seoul. Besonders wenn die Nacht die Millionenstädte in ein Lichtermeer verwandelt, entstehen tolle Motive für eine Fotoserie. Lange Belichtungszeiten sorgen für klare Aufnahmen – vorausgesetzt, die Kamera ist auf einem Reise- oder Einbeinstativ befestigt.

Erholungspausen vom Großstadtdschungel gönnen sich Touristen in Grünanlagen, wie etwa den östlichen Gärten des Kaiserpalastes in Tokio. Vor allem die Kirschblütenzeit bietet einzigartige Motive und ist eine Reise wert. Außergewöhnliche Fotos entstehen, wenn Blumen oder Zweige unscharf im Vordergrund inszeniert werden und der Fokus auf die Skyline gelegt wird.

Es lohnt sich durchaus, den Blickwinkel zu wechseln und die ganze Metropole in einem Foto einzufangen. Von erhöhten Standpunkten, wie zum Beispiel dem Gipfel des Victoria Peaks in Hongkong, gelingt dieses ambitionierte Unterfangen leichter.

Tipp: Auch, aber nicht nur bei Panoramamotiven kann das Spiel mit Gegenlicht reizvoll sein, allerdings sollte es nie direkt ins Objektiv fallen.

Tipp 3: Der Perspektivenwechsel macht’s

Asiatische Länder verfügen über eine Vielzahl an historischen Reliquien. Besonders in Siem Reap scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die bewachsenen Tempel und Ruinen von Angkor Wat, ehemalige Königsstadt aus dem 12. Jahrhundert und UNESCO-Weltkulturerbe, sind für viele Touristen der Hauptgrund für eine Reise nach Kambodscha. Aus der Froschperspektive fotografiert, wirken Tempel und Pagoden noch imposanter. Spektakuläre Aufnahmen entstehen am frühen Morgen, wenn die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne die Ruinenstadt erhellen.

Tipp 4: Mehr Dynamik in geraden Linien

Kaum ein Kontinent bietet solch eine abwechslungsreiche Flora und Fauna wie Asien. In Ubud, einer Kleinstadt auf Bali, finden Hobbyfotografen Motive für idyllische Landschaftsszenerien: Palmen und Buschhütten am Strand, Boote auf dem Meer oder Porträts von den Makak-Affen, die zu Hunderten den Monkey Forest bewohnen. Fotoexperte Robert Geipel empfiehlt: „Um Aufnahmen mit dem Fokus auf den Horizont, wie bei Motiven mit Meer, Landschaften oder Bergen, dynamischer wirken zu lassen, kann man die Kamera etwa 30 Grad schief halten.“

Kurz nach einem Regenguss ist der aufsteigende Wasserdunst über dem nahegelegenen Naturschutzgebiet oder sind die Spiegelungen im Asphalt ein tolles Gestaltungsmittel für persönliche Urlaubserinnerungen.

Tipp 5: Als Erinnerung oder zum Geschichtenerzählen – der eigene Reisebildband

Einen letzten Tipp gibt Robert Geipel den Asien-Reisenden mit auf den Weg: „Seien Sie experimentierfreudig und machen Sie durchaus eine ganze Reihe an Bildern. Je größer die Auswahl, desto größer die Wahrscheinlichkeit für den richtigen Treffer.“

Eine Kollektion gelungener Fotos der abenteuerlichen Fernreise lässt sich am besten in einem Fotobuch zusammenstellen. Kurze Videofilme können mithilfe eines QR-Codes in den Reisebildband integriert werden und erinnern an schöne Episoden.

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