Verbraucher verbringen jährlich 14 Stunden an der Supermarktkasse

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Jeder Bundesbürger verbringt im Jahr durchschnittlich 14 Stunden mit Warten an der Supermarktkasse. Dies hat eine nicht repräsentative Untersuchung der PPRO Group, Spezialist für länderübergreifendes elektronisches Bezahlen, ergeben. Die Teilnehmer haben ihre persönlichen Erlebnisse und Beobachtungen dokumentiert und einen Durchschnittswert von fünfeinhalb Minuten ermittelt – vom Einlegen des letzten Produkts in den Einkaufswagen bis zum Abschluss des Bezahlvorgangs an der Kasse. Wer dreimal pro Woche in den Supermarkt geht, steht demnach im Jahr über einen halben Tag lang an der Kasse in der Schlange.

Was könnte man in dieser Zeit nicht alles machen? Zum Beispiel nonstop von Frankfurt nach Buenos Aires fliegen, über neun Fußballspiele anschauen oder den Weltrekord des Chinesen Duan Chuan brechen, der sich im vergangenen Jahr 14 Stunden lang im Kreis drehte. Doch dann bliebe ja der Kühlschrank leer, mag so mancher einwenden. Nein, das nicht, denn die Waren ließen sich ja online einkaufen. Und nach Auswertung der Online-Datenbank von PPRO dauert der Kaufvorgang hier im Durchschnitt nur 1:19 Minuten – wobei hier nicht nur Lebensmittelkäufe in die Berechnung eingeflossen sind. Umgerechnet auf das Jahr könnte sich so jeder Bundesbürger 11 Stunden Zeit sparen. Dabei ist nicht einmal der Weg zum Supermarkt und wieder zurück einkalkuliert. Jedenfalls dürfte dieser länger dauern als das Einschalten des Computers – wobei dieser meist ohnehin schon läuft und Umfragen belegen, dass bereits 60 Prozent der Deutschen über Mobilgeräte online einkaufen (1).

Online-Lebensmittel-Einzelhandel (LEH) vor dem Durchbruch

Jede namhafte Supermarkt-Kette investiert derzeit massiv in den Ausbau seiner Online-Vertriebswege. Denn sie bekommen zunehmend Konkurrenz durch Online-Vollsortiment-Portale wie Mytime.de, food.de, allyouneedfresh.de oder freshfoods.de und Vorhersagen (2) gehen auch davon aus, dass der LEH und Amazon bereits in den nächsten zwei bis drei Jahren direkte Konkurrenten sein werden.

Doch ob sich dadurch das Einkaufsverhalten der Deutschen ändern wird? Schließlich gibt es nichts Schöneres, als an der Kasse dem Vordermann beim langwierigen Münzensuchen zuzuschauen oder die schlechte Laune der Kassiererin zu genießen…

(1) Mobile-Shopping. Studie von guenstiger.de, 07/2014 
(2) "Ich glaube, in zwei oder drei Jahren werden Amazon und die 
deutschen Discounter direkte Wettbewerber sein."
Handelsexperte Thomas Täuber von der Unternehmensberatung
Accenture im Interview mit DIE WELT.

Über die PPRO Group

Als Spezialist für länderübergreifendes elektronisches Bezahlen löst die PPRO Group die Komplexität von E-Payment-Prozessen im internationalen E-Commerce. Das Unternehmen bietet Payment Service Providern (PSP) und Finanzdienstleistern Acquiring-, Collecting- und Processing-Dienstleistungen für eine Vielzahl alternativer Zahlarten in mehr als 100 Ländern. Im Rahmen eines einzigen Vertrags, einer technischen Schnittstelle, einer Plattform und einer Abrechnung werden sämtliche Zahlungen für Kunden von PSP und Finanzdienstleistern abgewickelt, eingesammelt und konsolidiert. Damit vereinfachen Online-Händler elektronische Bezahlvorgänge, bauen ihre E-Commerce-Reichweite aus und erzielen höhere Konversionsraten.

Die PPRO Group ist zudem Herausgeberin von E-Geld-Konten unter den Marken VIABUY für Konsumenten sowie Crosscard und Fleetmoney für Unternehmenskunden. Diese Lösungen werden mit Zusatzprodukten wie Visa und MasterCard Prepaid-Karten sowie individuellen IBAN und NFC-Stickern angeboten.

Die PPRO Group wurde 2006 in London gegründet und ist ein EU-zertifiziertes Finanzinstitut mit einer E-Geld-Lizenz der britischen Bankenaufsicht FCA. Weitere Informationen unter http://www.ppro.com/de.

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