Auf die inneren Werte kommt’s an

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Aktuelle Bookatable-Umfrage: Das Interior im Restaurant ist heutzutage sehr wichtig; Gäste bevorzugen ein elegantes oder minimalistisches Design

Ein stilvolles Ambiente und ein schöner Einrichtungsstil – was nach einem Werbeversprechen klingt, ist das A und O für jedes Restaurant. Denn: Gäste möchten sich im Restaurant wohlfühlen und 08/15-Inneneinrichtung überzeugt die wenigsten. Aber wie wichtig ist den Gästen das Interior wirklich und welche Stile werden bevorzugt? Bookatable, der Online-Reservierungs-Service, befragte knapp 530 Gäste aus dem deutschsprachigen Raum nach ihren Vorlieben. Das Ergebnis: Für knapp 80 Prozent der Befragten spielt das Design beim Gesamteindruck eines Restaurants eine entscheidende Rolle. Besonders beliebt sind Stilrichtungen wie elegant oder modern-minimalistisch.

Das Gesamtpaket muss stimmen

Die Idee hinter der Erlebnisgastronomie ist, dass Gäste sich mehr wünschen als „nur“ gutes Essen. Der Restaurantbesuch soll als stimmiges Gesamtkonzept überzeugen. Dazu gehört nicht nur die passende Speisekarte, sondern auch eine individuelle Einrichtung, die alle weiteren Sinne der Gäste stimuliert und durch einen hohen Wohlfühlfaktor gewinnt. Kein Wunder also, dass nur knapp fünf Prozent der Befragten dem Interior keinerlei Bedeutung beimessen.

Stellt sich die Frage: Welche Einrichtungsstile beeindrucken Gäste und werden gerne gesehen? Design-Richtungen gibt es viele und natürlich variieren hier die Geschmäcker. Interessant: Offensichtlich scheiden sich die Geister beim Restaurant-Interior, denn die Deutschen bevorzugen einen anderen Stil als Österreicher oder Schweizer. Während Deutsche mit 31 Prozent eher den eleganten Stil wählen, liegt in der Schweiz und Österreich mit 33 Prozent beziehungsweise 27 Prozent der modern-minimalistische Stil auf Platz eins der favorisierten Designs. Bei den deutschen Restaurantgästen ist zudem die traditionell-rustikale Einrichtung beliebt. 23 Prozent schätzen eine solche Ausstattung, wohingegen es bei den Schweizern und Österreichern nur 18 Prozent sind.

Nordisches Design setzt sich durch

Auch der Skandinavien- und Shabby-Chic-Trend stößt im deutschsprachigen Raum auf Anklang: Insgesamt 16 Prozent der deutschen Gäste, gut ein Fünftel der Schweizer (21 Prozent) und sogar 27 Prozent der Österreicher bevorzugen diese Design-Richtung in Restaurants. „Dieser Stil erfreut sich großer Beliebtheit aufgrund seiner hellen Pastell- und Naturtöne, natürlicher Baustoffe wie Holz und der Liebe zur Aufarbeitung alter Erb- und Flohmarktstücke. Eine solche Einrichtung im Lokal wirkt individuell und frisch, was sehr gut ankommt bei den Gästen“, sagt Thomas Bergmann, Sales Director bei Bookatable. „Ein klarer Vorteil für Gastronomen ist: Ein solcher Interior-Stil fällt auch finanziell längst nicht so stark ins Gewicht, wie eine exklusive Designer-Ausstattung.“ Zu ausgefallen soll es aber auch nicht sein: Insgesamt bevorzugt nur ein Prozent der Gäste Restaurants, die einen rockigen Charme versprühen.

Tischdekoration: Sichtbar aber nicht überladen

Wenn es um das Eindecken der Tische geht, empfinden die meisten Gäste weniger als mehr. Für 57 Prozent der Befragten sind Servietten eine Selbstverständlichkeit. Ein gutes Drittel legt Wert auf Tischdecken und knapp 22 Prozent freuen sich dazu noch über frische Blumen. Zusätzliche Dekoration wie Figuren nehmen nur unnötig Platz auf dem Tisch ein und nur knapp sechs Prozent können diesen etwas abgewinnen. Das allerwichtigste im Restaurant ist jedoch eindeutig die Beleuchtung. Ganze 74 Prozent sehen ein angenehmes Licht als Must-Have im Lokal. Bilder an den Wänden sind nur für 15 Prozent der Gäste ein unerlässlicher Faktor.

Generell gilt: Gastronomen können einiges dafür tun, damit sich ihre Gäste noch wohler fühlen. Hierfür muss nicht immer viel Geld investiert werden. Die Liebe zum Detail und ein kreativer Touch kann den Restaurantbesuch zu einem besonderen Gesamterlebnis machen.

Quellenangabe: „obs/Bookatable GmbH & Co.KG/Fotolia/yaryhee“

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