Valentino

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Haute Couture Paris Herbst-Winter 2016-2017

Die Welt ist eine Bühne, auf der sich ein jeder selbst präsentiert. Untrennbar verbunden mit der großen Bühne ist bis heute William Shakespeare, der vor 400 Jahren verstarb. Ihm zollen Maria Grazia Chiuri und Perpaolo Piccoli mit der neuen Valentino-Kollektion Tribut: Die Zuschauer fühlen sich beim Anblick der Mode ganz ins elisabethanische Zeitalter versetzt. Zur Musik von „Romeo und Julia“ schreiten die Models in stolzen Roben, Rüschenhemden, aufgestellten Kragen, kurzen Pelz-Capes und Korsagen über den hölzernen Laufsteg – direkt vorbei am Publikum, das so, wie einst in Shakespeares Globe Theatre, direkt ins Geschehen mit einbezogen wird.

Elisabethanisch passend sind die meisten Looks in Schwarz und Weiß gehalten, wobei sich auch dunkles Violett, golden schimmerndes Beige und Creme dazumischen. Zum Finale hin leuchten die Roben dann in Blutrot, was für zusätzliche Dramatik sorgt. Und damit die Outfits nicht zu bieder wirken, werden sie modern interpretiert: mit viel Transparenz, für die Zeit gewagte kurze Schnitte oder durch eher klobige Stiefel.

Das Haar tragen die Models dazu mit Seitenscheitel, streng zurückgenommen und mit kleinen Strasssteinchen symmetrisch geschmückt.

Sähe er die neue Valentino-Kollektion, wäre Shakespeare sicherlich ganz „in love“.

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