48 Stunden Unbeschwertheit

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Yoga-Lehrerin Annika Isterling gibt ihre 48 Tipps gegen Stress und für mehr Wohlbefinden

Gedanken

1. Kraft der Intention
Stress tritt am ehesten dann auf, wenn Sie sich auf unwichtige Nebensächlichkeiten konzentrieren. Ihre Gedanken sind durcheinander und die Zeit vergeht, ohne, dass Sie wirklich vorankommen. Setzen Sie daher auf die Kraft Ihrer Intention und lassen Sie sich nicht ablenken.

2. Innehalten
Jedes Mal, wenn Sie in einer Situation sind, in der Sie sich ärgern, stressen oder unter Druck setzen lassen, halten Sie kurz inne. Was denkt ihr Herz? Sich diese Zeit zu nehmen, sorgt für friedvollere Momente und Wörter. Sie sprechen aus Ihrem Herzen und nicht aus dem Ärger oder Stress heraus. Damit vermeiden Sie böse Worte, die Sie im Nachhinein bereuen.

3. Bewusste Auszeiten
In der Ruhe können Sie die Gedanken neu ordnen und Zusammenhänge besser erkennen. Versuchen Sie für einen Moment bewusst keinem Gedanken anzuhaften, lassen Sie stattdessen die kleinen Pausen zwischen den Gedanken länger werden.

4. Konstant verändern
Das, worauf wir uns immer verlassen können, sind die Veränderungen im Leben. Sobald Sie das akzeptiert haben, bringt Sie so leicht nichts mehr aus der Ruhe.

5. Ich bin ich
Ein Leben, welches nach der Wahrnehmung und Akzeptanz von anderen ausgerichtet ist, beruht auf einer Illusion. Das sind nicht wahrhaftig Sie. Wer nach den Maßstäben anderer lebt, schafft nur unnötigen Stress. Denken Sie stattdessen: Ich bin ich!

6. Tiefe Zufriedenheit
Trauer und Leid ziehen Trauer und Leid an, denn unsere Energien multiplizieren sich. Tiefe Zufriedenheit bewirkt einen Gedankenwechsel zu mehr Wertschätzung und ein tieferes, glücklicheres Bewusstsein für einen selbst.

7. Vollkommen sein
Bringen Sie die Hände vor dem Herzen zusammen und verbinden Sie sich für einen Augenblick mit sich selbst und dem Teil in Ihnen, der bewusst, aufmerksam und vollkommen ist.

8. Selbstzweifel gehen lassen
Mit der Ausatmung lösen Sie sich von limitierenden Zweifeln, die Sie von sich selbst haben. Positive Gedanken, Gefühle und die Liebe zu uns selbst klärt alles an Unzufriedenheit in uns auf. Beginnen Sie, sich selbst zu schätzen, um andere zu schätzen.

9. Verzeihen
Gab es in letzter Zeit Momente, in denen Sie starke Gefühle, Meinungen oder Auseinandersetzungen hatten, die zu Anspannungen im Körper geführt haben? Dann spüren Sie diese im Körper auf und lassen Sie los.

Atmen

10. Atem spüren
Beobachten Sie Ihren Atem. Lassen Sie Ihre Ausatmung bis zu doppelt so lang werden wie Ihre Einatmung. Das beruhigt das Nervensystem und gibt Ihrem Körper das Signal, dass alles ok und entspannt ist.

11. Empfangen und entspannen
Machen Sie sich einmal bewusst, dass Ihr Atem ganz regelmäßig über die Nase ein und aus fließt – Sie empfangen ihn ohne Anstrengung. Füllen Sie mit der Einatmung den Bauchraum, anschließend den mittleren Brustkorb und am Ende der Einatmung den oberen Brustkorb zwischen den Schlüsselbeinen. Spüren Sie, wie sich Ihr Atem vertieft und sich Ihre innere Haltung entspannt.

12. Druck abbauen
Atmen Sie dreimal hintereinander tief und leise über die Nase ein und laut über den geöffneten Mund wieder aus. Aufgebauter innerlicher Druck lässt sich dadurch nach und nach abbauen.

13. Ein Atemzug für den inneren Frieden
Schließen Sie die Augen. Atmen Sie langsam und friedvoll ein. Dabei entspannen Sie das Kiefergelenk und richten den Fokus auf das Zentrum zwischen den Augenbrauen. Machen Sie sich anschließend mit einer tiefen Ausatmung bewusst, wie sich Ihre gesamte Gesichtsmuskulatur entspannt.

14. Konzentration auf das Wesentliche
Ihr Atem hilft Ihnen dabei, den Blick aufs Wesentliche zu richten, anstatt zerstreut zu sein. Fühlen Sie, wie Ihr Atem in einer geraden Linie hoch und runter verläuft und nicht spiralförmig, wie das unsere Gedanken oft tun.

Körper

15. Einfach mal los lassen
Entspannen Sie ihr Kiefergelenk immer mal wieder während des Tages, in dem Sie den Unterkiefer schwer werden und damit los lassen. Das lockert und entspannt Ihre Gesichtsmuskeln.

16. Offenheit – von innen heraus
Die Bereitschaft, Dinge auch mal aus einem anderen Blickwinkel heraus zu betrachten, beginnt in Ihrem Körper. Wenn Sie mehr Offenheit im Körper schaffen, führt dies zu einem offenen Geist. Dehnen Sie mit achtsamen Bewegungen Ihren Körper und vertiefen Sie gleichzeitig Ihre Atemzüge.

17. Körper-Präsenz
Stressbedingte Anspannungen gehen in dem Moment weg, wo wir für das, was in unserem Körper und Geist vorgeht, präsenter werden. Schließen Sie in einer stressvollen Phase Ihre Augen für fünf Minuten und versuchen Sie zuerst Ihren Körper und eventuelle Anspannungen zu fühlen. Beobachten Sie dann Ihren Geist und die Gedanken aus einer neutralen wertfreien Position heraus.

18. Gut einpacken
Gerade in den kalten Jahreszeiten fühlen wir uns oft angreifbarer – uns fehlt einfach die Sonne. Da geht uns Stress im Beruf oder Privatleben manchmal so richtig unter die Haut. Schützen Sie sich mit wärmenden Klamotten und der richtigen (Winter-) Pflege. So sind Sie von Innen und Außen heraus gewappnet.

19. Nervensystem ausgleichen
Die Nervenstränge des Körpers fließen durch den Wirbelsäulenkanal. Ein Twist der Wirbelsäule wirkt sich ausgleichend auf das Nervensystem aus. Und so funktioniert ein Twist: In einer sitzenden Haltung (z.B. auf einem Stuhl) drehen Sie achtsam Ihren Rumpf um die eigenen Achse. Mit der Einatmung versuchen Sie mehr Länge über die Krone des Kopfes nach oben zu schaffen und mit der Ausatmung drehen Sie sich ein bisschen weiter auf. Bleiben Sie im Twist für drei Atemzüge. Achten Sie darauf, dass Ihr Becken sich nicht mit dreht, sondern einen stabilen Ausgangspunkt bildet, von dem Sie sich wegdrehen.

20. Superman Körper: Selbstheilungskräfte
Unser Körper ist ein wahres Phänomen mit einzigartigen Kräften. Er kann sich selbst heilen und regenerieren, wenn wir ihm die Chance dazu geben. Oft werden diese Heilungsprozesse des Körpers aber durch Stress unterdrückt. Stoppen Sie diesen Kreislauf und gehen Sie Ihren natürlichen Bedürfnissen wie Schlaf, Bewegung und frischer Nahrung nach.

21. Pflegen tut gut
Geht es Ihnen gut, ist auch ihre Haut entspannt– ist ihre Haut gepflegt, fühlen Sie sich wohl. Ein Kreislauf, der durch sanfte Berührungen noch verstärkt wird. Denn diese vermitteln uns ein angenehmes Wohlbefinden. Von allen Sinnen hat der Tastsinn die größte stimulierende Kraft. Lassen Sie sich beim Eincremen also gerne etwas mehr Zeit.

22. Weiche Züge
Stress lässt unsere Gesichtszüge und unseren Blick hart werden. Lösen Sie sich aus dem Stressmoment, in dem Sie Ihre Gesichtszüge und Ihre Haut wieder weich werden lassen. Reiben Sie Ihre Hände aneinander, bis sie ganz warm werden und legen Sie anschließend die Handflächen auf die geschlossenen Augenlieder – so lange, bis die Wärme langsam gewichen ist. Das entspannt Ihre angestrengten Augen.

23. Weite schaffen
Stress und Anspannung führen zu Verspannungen und Enge im Körper. Nehmen Sie sich einen Atemzug Zeit und fühlen Sie, wie sich ihr Kiefergelenk anfühlt, Ihre Handinnenflächen, Ihre Schultern und ihr Bauch. Lassen Sie bewusst die Anspannungen los.

Bewegung

24. Täglich 20 Minuten bewegen
Bewegung ist der beste Ausgleich für Kopf und Körper. Sie können dadurch Blockaden im Körper lösen und die Vitalität und die Gesundheit beeinflussen.

25. Dehnung als Stress-Release
Der Hüftbeuger – auch Psoas genannt – ist der Muskel, der sich bei Stress als erstes anspannt. Aus einem guten Grund, denn er hat die Aufgabe, den Körper auf die Flucht vor der Gefahr vorzubereiten. Doch meist kommt es nicht zum Sprint, die Anspannung im Muskel jedoch bleibt bestehen. Versuchen Sie diese zu lösen: Kommen Sie in einen hüftbreiten Ausfallschritt und legen Sie Ihr hinteres Knie auf dem Boden ab. Senken Sie das Becken schwer nach vorne und unten. Heben Sie nun die Arme über den Kopf und öffnen Sie den Brustkorb. Lassen Sie die Form eines schönen runden Bogens vom hinteren Knie bis zu den Händen entstehen.

26. Kopf stehen
In dem Moment, wo Sie sich auf den Kopf stellen, sieht die Welt und die Perspektive gleich schon ganz anders aus. Gehen Sie dafür in eine Ihrer Fitness angemessener Kopfüberhaltung.

27. Barfuß durch den Tag
Ziehen Sie daheim Ihre Socken aus und spüren Sie bewusst mit Ihren nackten Füßen den Fußboden. Beugen Sie Ihre Knie leicht und lassen Sie mit der Ausatmung das Gewicht des Beckens über die Füße in den Boden sinken. Diese Übung hilft Ihnen, sich zu erden und verhindert zittrige Nerven.

28. Kind bleiben
Kommen Sie für zwei Minuten in die Haltung eines Kindes, um Geborgenheit und Ruhe zu finden. Knien Sie sich dafür hüftbreit auf eine weiche Unterlage und legen den Oberkörper vor sich ab. Ihr Kopf ruht auf den Unterarmen.

29. Fußmassage bitte
Eine wohltuende Massage kann Wunder bewirken. Fangen Sie bei den Fußsohlen an und massieren Sie sie mit einem gut riechenden Öl (z.B. Lavendelöl). Das hilft Ihrem Körper von „Fuß bis Kopf“ zu entspannen.

Handlungen

30. Dankbarkeit zeigen
Machen Sie sich am Abend drei Dinge, für die Sie dankbar sind, bewusst. Das lässt Sie zur Ruhe kommen und zeigt Ihnen, was Sie alles schon haben.

31. To Do Liste
Wenn der Kopf sich viel merken muss, dann denkt er leicht mal in Schubladen. Das kostet wahnsinnig viel Energie und führt zu unbewusstem Stress. Schreiben Sie lieber die to Do‘s für den morgigen Tag am Abend vor dem Schlafengehen kurz auf.

32. Regelmäßige Abläufe
Feste und regelmäßige Tagesabläufe helfen, den Tag zu strukturieren – und damit Stressfallen zu vermeiden.

33. Erledigen anstatt Aufschieben
Erstellen Sie eine to Do Liste und versuchen Sie drei Dinge pro Woche von dieser Liste zu streichen. Vermeiden Sie die Dinge aufzuschieben, das führt nur zu Stress.

34. Pausen einbauen
Geben Sie sich kleine Ruhephasen über den Tag hinweg, um Geist und Körper wieder zu entspannen.

35. Probier’s mal mit Gelassenheit
Üben Sie sich in Gelassenheit, in dem Sie nicht sofort auf eine Person oder Situation reagieren, sondern erstmal einen tiefen Atemzug nehmen. Das hilft Ihnen, gelassen an Probleme heranzugehen.

36. Energie sparen
Menschen und Dinge, die Ihnen nicht gut tun, sollten Sie loslassen. Fragen Sie sich: Wer oder was gibt Ihnen Energie und wer zieht Ihre Energie von Ihnen weg? Was nährt Sie und was schadet Ihnen?

37. Für andere
Den Fokus auf das Wohlergehen Ihrer Mitmenschen zu richten, tut Ihnen auch gut. Helfen Sie einer anderen Person und lösen Sie sich dadurch von den eigenen Sorgen.

Schlaf & Ernährung

38. Augen zu
Es ist okay, einfach mal für zwei Minuten die Augen zu schließen, um in sich zu gehen. Vielleicht brauchen Sie gerade auch einfach mal ein Nickerchen? Gönnen Sie sich ab und an eine Pause.

39. Einen Gang runter schalten
In der Nacht kann sich unser Körper regenerieren. Sie sollten aber auch schon während dem Alltagsstress ab und an die Geschwindigkeit rausnehmen. Die beste Zeit dafür ist übrigens zwischen 18 und 22 Uhr – in diesen vier Stunden verlangsamt sich der „Beat“ des Tages und Sie stimmen sich allmählich auf eine wohltuende Nacht ein.

40. Cool ernähren
Versuchen Sie Zucker, Kaffee und Weißmehl zu vermeiden, denn diese Nahrungsmittel machen Ihren Körper, Geist und Ihre Emotionen unruhig.

41. Auf das Bauchgefühl hören
Wir sind oft nicht mit uns verbunden, wenn wir essen. Lernen Sie, auf sich und Ihren Bauch zu hören – besonders in stressigen Zeiten. Achten Sie darauf, dass Sie wirklich hungrig sind, bevor Sie essen. Und fragen Sie sich, nach welchem Geschmack Ihnen zumute ist. Kauen Sie langsam und essen Sie in einem ruhigen Tempo, um Ihr Verdauungssystem zu beruhigen.

Me-time

42. Feel Good Music
Schwingungen beeinflussen unseren Körper und Geist. Hören Sie Songs, die Sie in positive Stimmung versetzen oder eine beruhigende Wirkung auf Sie haben.

43. Natur erleben
Die Verbundenheit mit der Umwelt und der Natur löst ein erdendes und ruhiges Gefühl in uns aus. Versuchen Sie täglich eine viertel Stunde draußen in der Natur, im Park oder Wald zu verbringen.

44. Gutes für Haut und Seele
Die Art und Weise mit der Sie für sich selbst sorgen und umgehen, ist sehr wichtig für Ihr Wohlbefinden. Verwöhnen Sie sich mit gesundem Essen, einem ausgiebigen Pflegeprogramm und nehmen Sie sich Ihre Me-time. Wenn es Ihrer Seele gut geht, fühlen Sie sich auch rundum wohl in Ihrer Haut.

45. Achtsamkeit zu jeder Zeit
Lösen Sie sich für einen Moment aus den Gedanken der Zukunft und den Gedanken der Vergangenheit. Seien Sie dafür bewusst, was Sie gerade in diesem Moment erleben.

46. Doppelte Entspannung
Stress ruft Symptome wie Gereiztheit, Unruhe und Anspannung hervor – das spürt auch Ihre Haut! Wenn Sie dann noch, gerade im Winter, unter trockener Haut leiden, sind Sie gleich doppelt gestresst. Drehen Sie den Spieß um: Produkte mit Depotwirkung schützen Ihre Haut für 48 Stunden – einmal cremen und zwei Tage Entspannung.

47. Öfter lachen
Alleine ein simuliertes Lachen sendet Signale an das Gehirn und lässt uns in eine positive und entspannte Grundhaltung kommen. Lachen Sie einfach mal zwischendurch.

48. Sich selber wahrnehmen
Für sich selbst da zu sein, sich selbst zuzuhören, wahrzunehmen, zu erkennen und für sich selbst zu sorgen, ist das beste Antidot zu Stress. Gleichzeitig bauen Sie längerfristig Selbstsicherheit auf.