Eheringe – Was schmückt die Finger 2017?

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„Ein Ring sie zu knechten…“ Nein, natürlich ein denkbar schlechter, aber spätestens nach der erfolgreichen Verfilmung von Tolkiens Herr der Ringe Epos üblicher Spruch, sobald es um die klassische Institution der Ehe geht. Immerhin erfreut sich die Verbindung zweier Menschen neuer Beliebtheit und hat 2015 zum ersten Mal seit der Jahrtausendwende wieder 400.000 Eheschließungen im Jahr überschritten. Auch die Scheidungsrate ist rückläufig und dank der längst überfälligen „Ehe für Alle“ wird es wohl auch bald einen weiteren Aufschwung geben.

Der Ring im Wandel der Zeit

Eine der eindeutigsten Indizien eines verheirateten Paares ist der für die meisten obligatorische Ehering, dieser symbolisiert bereits seit Jahrtausenden die Verbundenheit der Liebenden. Zwar wandelten sich auch hier die Traditionen, in manchen Kulturen trug nur die Frau einen Ring, manchmal wurde er rechts, in anderen links getragen. Die dahintersteckende Symbolik der ewig bleibenden, unendlichen Liebe war aber bereits schon früh in der menschlichen Kultur verankert und ist es auch heute noch. Bereits im 13. Jahrhundert war der Ehering dann auch fester Bestandteil bei kirchlichen Trauungen und wird in unserem Kulturkreis seitdem im Rahmen des Ringtausches von beiden Ehepartnern getragen.

Neben den Gebräuchen änderten sich natürlich auch die Materialien. Angefangen mit Knochen-, simplen Holz- und auch Steinringen, wurden daraus im Laufe der Menschheitsgeschichte handwerklich herausfordernde Meisterwerke aus Bronze, Eisen, Edelmetallen wie Gold, Silber, Platin und sogar Glas.

Was trägt man heute?

Wer sich in diesem Jahr vor den Traualtar wagt, steht also vor der Qual der Wahl: Für welches Paar entscheiden wir uns? Keine leichte Angelegenheit, immerhin soll das Schmuckstück im Idealfall die nächsten Jahrzehnte getragen werden. Da sollte man natürlich eine gewisse Zeitlosigkeit in die Überlegungen mit einbeziehen. Denn wer den neuesten Schmucktrends folgt, bereut dies eventuell in nur wenigen Jahren. Daneben haben eher schlichte Ringe einen weiteren Vorteil: Diese können meist unproblematisch zu andern Schmuck- und Kleidungsstücken getragen werden.

Von diesem Aspekt jedoch unbeeindruckt: Breite, schwere Ringe in jeglichen Ausprägungen sind auch 2017 noch gefragt und können in allen Materialien, Farben und Formen gefertigt werden. Ein schöner, breiter Silberring mit Schmuckrille und eingefasstem Diamant im Ehering der Frau ist genauso eine Option wie ein trendiges Paar aus eher exotischen Palladium. Wer es gerne noch etwas auffälliger haben möchte, kann sich auch für Ringe mit floralen Motiven, optional mit eingearbeiteten Brillanten entscheiden. Hier sollte man ebenfalls darauf achten: Weniger ist meistens mehr, einige gute Beispiele finden sich z.B. auf eheringe.de.

Eine leichte Entscheidung? Nein, bestimmt nicht, aber man heiratet ja nur einmal. Zumindest ist es recht sinnvoll, mit diesem Vorsatz in eine Ehe zu gehen.