Badezusätze: Kleine Kräuterschule

© shutterstock / Ivanova Inga
In der kalten Jahreszeit gibt es kaum etwas gemütlicheres, als in der heißen Badewanne zu planschen, während draußen der Wind pfeift. Wir verraten Ihnen, welche Badezusätze wohltuend auf körperliche und seelische Wehwehchen wirken.
Wenn es draußen kalt und nass ist, gibt es kaum etwas genussvolleres, als ein ausgedehntes Schaumbad mit leiser Chill-Musik im Hintergrund, eine pflegende Maske im Gesicht, einem Tee auf dem Badewannenrand und ein spannendes Buch in der Hand. Die Gefäße weiten sich, der Körper wird besser durchblutet, Muskulatur und Nerven entspannen sich und der Stress des Alltags fällt langsam ab.
Da ein ausgedehntes Bad nicht nur entspannend, sondern auch ermüdend wirkt, eignet sich eine Badezeit vor dem Zubettgehen – etwa um 21 Uhr. Die perfekte Badetemperatur bewegt sich zwischen 36 und 38 Grad. Das ist immer noch muckelig warm, aber nicht so heiß, dass Herz und Kreislauf zu sehr belastet werden. Aus diesem Grund sollte auch die Badezeit 20 Minuten nicht überschreiten. Zu langes Baden trocknet nicht nur die Haut aus, es belastet genauso wie zu heißes Baden den Kreislauf unnötig.
Welche Wirkung die Wellness-Session in der Badewanne auf Ihren Organismus hat, ist auch von den Badezusätzen abhängig. Sie gelangen durch die geweiteten Poren in den Blutkreislauf und können hier ihre wohltuende Wirkung entfalten. Wir verraten Ihnen, welche Pflanzen sich für welche Beschwerden eignen.
Erkältung: Eukalyptus, Campher, Fichte, Thymian, Rosmarin, Minze
Gelenke & Muskeln: Teufelskralle, Arnika, Rosmarin
Trockene Haut: Mandelblüte, Pfirsich, Olive, Avocado, Soja
Nervosität: Melisse, Baldrian, Lavendel
Erschöpfung: Lavendel
depressive Verstimmung: Neroli
Durchblutungsstörungen: Brennessel
Cellulitis: Eichenrinde, Rosskastanien, Meeresalgen
Schlafstörungen: Hopfen, Baldrian, Melisse
Regelschmerzen: Schafgabe
Blasenentzündung: Kamille
Hauterkrankungen wie Ekzeme oder Neurodermitis: Meersalz
Vor der Anwendung sollten Sie aufmerksam den Beipackzettel lesen und sich mit Ihrem Hautarzt absprechen, um sicherzugehen, dass der Badezusatz für Sie geeignet ist!
Donnerstag, 10.11.2011 |
ah