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Darauf sollten Sie nach der Geburt achten

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3. Die dritte Woche
Inzwischen sollte der Nabelschnur-Rest bereits eingetrocknet und die Nabelwunde verheilt sein. Nun kann das Baby ohne Probleme gebadet werden. In der dritten Woche sind die Körperbewegungen des Kleinen immer noch recht ziellos und doch kann das Kind vielleicht schon den Kopf leicht anheben, wenn es auf seinem Bauch liegt. Genauso kann schon das Drehen des Kopfes von einer Seite zur anderen klappen. Die Bewegungen des Babys sind jetzt viel flüssiger und koordinierter. Im Schlaf hat es bereits eine gestrecktere und freiere Haltung; Sie sollten das Baby in Rückenlage hinlegen um das Risiko des gefürchteten plötzlichen Kindstots (SIDS) zu vermindern.
Neugeborene mögen besonders klare Linien und Formen. Ein Mobile, das klare, stark kontrastierte Formen hat, wird das Neugeborene jetzt  fasziniert betrachten. Das schärft nebenbei auch die neugierigen Augen.

4. Die vierte Woche

Allmählich legt das Baby seine Nervosität und Unruhe ab. Es hat einen konstanteren Blick und kann vermutlich den Kopf zur Seite drehen, ihn in Bauchlage einige Sekunden hochhalten, Arme, Beine und Füße beugen. Eine besondere Neuigkeit für Eltern ist, dass Ihr Nachwuchs zu „sprechen“ beginnt – das heißt durch verschiedene Laute seine Gefühle ausdrückt. Eltern sollten in diesen Situationen besonders viel sprechen und dabei das Baby direkt anschauen. In den kommenden Wochen wird es immer mehr Freude daran haben, seinem eigenen Gebrabbel zuzuhören. Übrigens: ein Glucksen des Säuglings bedeutet, dass es ihm gut geht und er zufrieden ist. Unzufriedene Babys „sprechen“ nicht. Klare Silben werden aber erst ab dem vierten Monat herauszuhören sein.

Katrin Weiß, Mutter eines Kleinkindes und Gründerin von tausendkind rät: „Unsicherheiten im Umgang mit dem Baby sind völlig normal, Sie müssen schließlich erstmal in die neue Aufgabe hineinwachsen. Gönnen Sie sich in den nächsten Wochen darum viel Ruhe und versuchen sie, von Anfang an bestimmte Rituale einzuführen. Geregelte Abläufe geben Sicherheit, gerade wenn es mal drunter und drüber geht.“


Dienstag, 10.01.2012 | ah