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Umzugschaos? Ohne mich!

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Umziehen ist Stress pur. Tausend Dinge müssen organisiert, verpackt oder ausgemistet werden. Wir verraten Ihnen, wie Sie in dem ganzen Tohuwabohu Umzugspannen vermeiden können.

Der Vorsatz für 2012: Neustart in eine neue Wohnung. Doch viele größere und kleinere Hindernisse beim Umzug können dieses Vorhaben zum Horrortrip machen. Damit aus dem Wohntraum kein Wohnalbtraum wird, zeigt kautionsfrei.de, welche Probleme ein Umzug mit sich bringen kann und wie man diese bestmöglich vermeidet.

Hilfe von den Profis: Umzugsunternehmen
Die Waschmaschine ist heruntergefallen. Am Türrahmen prangt ein riesiger Kratzer, weil die antike Kommode daran vorbeigeschrammt ist. Und der Spiegel... Scherben bringen Glück, oder? Wer vermeiden will, dass die neue Wohnung schlussendlich einem Schrottplatz gleicht, sollte beim Umzug professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Umzugsunternehmen verfügen über professionelle Packgerätschaften, wie zum Beispiel spezielle Gurte und andere Tragehilfen. Doch ohne sorgfältigen Preis-Leistungs-Vergleich der einzelnen Anbieter sollte keine Entscheidung gefällt werden. Bei der Servicewahl ist außerdem das Fassungsvermögen des Umzugswagens zu beachten – die meisten Unternehmen bieten auf ihrer Homepage hierfür einen praktischen Bedarfsrechner an.

Neue Wohnung, alte Post?

Auch wenn der Neumieter der alten Wohnung sich bestimmt über Liebesbriefe, Zeitungsabos und finanzbezogene Schreiben freut, ist es vielleicht doch ungünstig, wenn diese nicht seinen Namen als Adressaten aufweisen. Wer nicht möchte, dass Briefe, Pakete & Co. an den falschen Empfänger gehen, sollte unbedingt früh genug einen Nachsendeauftrag bei der Post einrichten. Dies kostet zwar einige Euro pro Monat, garantiert aber, dass wichtige Schreiben und Pakete auch rechtzeitig und richtig ausgeliefert werden. Wer selbst an den Vormieter adressierte Post bekommt, kann bei diesen Zusendungen einfach die Adresse durchstreichen, sie mit dem Vermerk „Empfänger verzogen“ kennzeichnen und in den nächsten Briefkasten werfen.

Ab in die Kiste!
Es mag kleinlich klingen, doch wer es mit dem Einpacken der Wohnungsausstattung nicht so genau nimmt, hat schon verloren: Zeit und Geld nämlich, wenn es um den Umzugsservice geht. Viel Kleinkram bedeutet oftmaliges und langwieriges Hin- und Herlaufen zwischen Wohnungstür und Umzugswagen. Zusätzlich sind unverpackte Bilderrahmen, Lampen, Dekogegenstände & Co. eher gefährdet beim Transport beschädigt zu werden. Besser also, alle kleineren Einrichtungsgegenstände gut gepolstert in größere Kisten oder Kartons zu verpacken – das macht den Hausrat kompakter, handlicher und sorgt für ein zügiges Ein- und Ausräumen des Umzugswagens. Auf teures Polsterungsmaterial kann der Umziehende außerdem verzichten: Zeitungspapier tut es in den meisten Fällen auch.

Zusammenziehen – Oder: „Ich will aber meine rosa Blümchencouch und nicht dein schwarzes Ledersofa!“
Wohin dann aber mit dem Ledersofa? Gerade das Zusammenlegen zweier oder mehrerer Haushalte fordert immer Opfer – ob das nun Sitzgelegenheiten, einer der Esstische oder die unerwünschte Spielekonsole ist; gewisse Dinge haben im neuen Haushalt keinen Platz. Schlimmstenfalls endet es mit dem ersten Krach in der neuen Wohnung. Haben die Umziehenden einen Umzugsservice engagiert, kann auch das unangenehme Folgen haben: Wenn plötzlich die Hälfte der transportierten Möbel in den Sperrmüll wandert, war auch die Hälfte der teuren Serviceleistung umsonst. Besser ist es, sich früh genug abzusprechen, was wegkommt und was bleibt – so kann man notfalls auch noch Einrichtungsstücke verkaufen oder fachgerecht mit dem Sperrmüll entsorgen. Einfach verkaufen kann man Möbel, Bücher und Elektrogeräte mithilfe von Kleinanzeigenportalen wie kalaydo.de oder An- und Verkaufsplattformen wie reBuy.de.


Donnerstag, 22.12.2011 | sd