Eine Million Dollar für Papst Franziskus: Vegan-Kampagne zur Fastenzeit

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Die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion gehört zu den Hauptursachen des vom Menschen verursachten Klimawandels. Sowohl direkt durch Treibhausgasemissionen als auch indirekt aufgrund der Rodung von Wäldern für Futteranbau und Weideflächen. Nach Angaben der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) sind sogenannte Nutztiere für etwa 16 Prozent der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Das ist etwa die Hälfte aller ernährungsbedingten Treibhausgase. Weltweit sorgen die zwanzig größten Fleisch- und Milchkonzerne für mehr Treibhausgasemissionen als ganz Deutschland.

Die gemeinnützige Kampagne „Million Dollar Vegan” bietet Papst Franziskus eine Million Dollar für einen guten Zweck seiner Wahl, wenn er zur Fastenzeit vegan lebt. Die Aktion rund um die 12-jährige Tier- und Umweltaktivistin Genesis Butler startet heute in 15 Ländern auf fünf Kontinenten. Zahlreiche Prominente unterstützen die Aktion, so zum Beispiel Paul McCartney, Woody Harrelson und Timo Hildebrand. Weitere Informationen unter milliondollarvegan.com/de/pressezentrum

„Den Konsum von tierischen Lebensmittel zu reduzieren, ist eine der wirksamsten Möglichkeiten gegen den Klimawandel vorzugehen. Deshalb unterstützt ProVeg diese provokante und einzigartige Kampagne”, sagt Sebastian Joy, ProVeg-Geschäftsführung.

Die Kampagne richtet sich nicht nur an den Papst. Jeder ist aufgerufen mitzumachen. Hierfür bietet „Million Dollar Vegan” ein Starterkit mit Tipps für den Einstieg in eine rein pflanzliche Ernährung. Mit länderspezifischen Inhalten und in mehreren Sprachen ist es unter www.milliondollarvegan.com/de kostenlos zum Download abrufbar.

Sebastian Joy: „Eine pflanzliche Ernährung ist in mehrfacher Hinsicht optimal. Sie schont die Umwelt, schützt die Tiere, kann Vorteile für die eigene Gesundheit bringen und dabei helfen, die globale Nahrungsmittelversorgung zu sichern. Die Fastenzeit ist ein guter Anlass, Ernährungsgewohnheiten zu überdenken und Alternativen zu entdecken, die nicht nur schmecken, sondern auch zu einer besseren Welt beitragen.”

Quelle: Pressemitteilung ProVeg e.V.